Über
Laborbeagle
Laborbeagle unterscheiden sich vom
"normalen" Beagle in erster Linie im Hinblick auf
ihre Haltung und die damit verbundenen
Erfahrungen.
Die
rassetypischen Besonderheiten finden sich auch bei
den Labortieren. Auch sie sind Jagdhunde, wobei
der Jagdtrieb unterschiedlich stark ausgeprägt
ist.
Laborbeagle,
die in Familien vermittelt werden, haben den
ersten Teil ihres Lebens in sehr reizarmer
Umgebung verbracht und viele Dinge nicht kennen
gelernt, die ein Hund kennen muss, um problemlos
in einer Familie zu leben.
Zum
Lernen ist es zum Glück nie zu spät und
Erfahrungen zeigen, dass auch ältere Hunde sehr
wohl in der Lage sind, sich nach kurzer Zeit zu
ganz normalen Hunden zu entwickeln.
Dabei werden sie von uns Menschen begleitet. Wir
helfen ihnen, ihre Schreckhaftigkeit zu überwinden
und führen sie behutsam in ihr neues Leben.
Wie
lange das im Einzelfall dauert, kann nicht
vorhergesagt werden.
Ein
bereits vorhandener souveräner Hund kann eine
große Unterstützung sein.
Im
Labor leben die Hunde in gleichgeschlechtlichen
Rudeln. Das führt dazu, dass sie in der Regel mit
Artgenossen sehr gut auskommen, auch mit Katzen
und Kleintieren gibt es selten Probleme.
Oft
hört man, Laborbeagle
seien wie Welpen. Es gibt aus der
Menschenperspektive zwar einige Parallelen (beide
sind nicht stubenrein, können nicht an der Leine
gehen, u.s.w.), dennoch wird diese Beurteilung
erwachsenen Hunden nicht gerecht. Stellen Sie sich
vor, Sie hätten Ihre Jugend in einem Heim
verbracht, das Sie nicht verlassen durften.
Irgendwann sind Sie 18 und können raus. Sie müssen
nun einiges lernen, möchten dabei aber sicher
nicht behandelt werden wie ein Kindergartenkind!
Selbstverständlich sind die Tiere gesund,
wenn sie das Labor verlassen.
Anforderungen an zukünftige Halter